Ulrike Woll Storytelling

SANIBONA
Mühlstraße 30
55263 Wackernheim


Kontakt

Telefon:+49 6132 8059 817
E-Mail:

info(at)sanibona.de

Webseite: https://www.sanibona.de

Persönliches

  • In ‚Mannem‘ bin ich geboren und aufgewachsen und habe mich sehr lange für diesen Dialekt geschämt. Der Umgang mit der Sprache gehörte zu meinem Alltag. Meine Eltern betrieben eine kleine Buchdruckerei und das Korrekturlesen von Drucksachen war oft eine Familienangelegenheit. Wehe, wenn es alle gelesen und abgenickt hatten und am Ende doch ein Fehler drin war….
  • Aber Mannheim hat mir als Schulkind auch das gründliche Ausleben meines Hobbys ermöglicht. Schon im Kindergarten habe ich mit großem Spaß die obligatorische Blockflöte in der Hand gehabt und anscheinend war es für die Umgebung nicht gar so abschreckend, jedenfalls durfte ich schon sehr bald andere Instrumente in den Händen halten. Meine gesamte Freizeit und auch ein großer Teil der Schulzeit wurde von der Musik verschlungen: Üben, Unterricht, Orchesterproben, Flötenensembles, Konzerte, Wettbewerbe, Vorspiele etc. Das war wunderbar. Meine Vorbilder waren alle Vollblutmusiker/innen.

Arbeit

  • Trotzdem hat’s mit dem Musikstudium nicht geklappt. Aus heutiger Sicht gesehen, war das gut so, damals war ich frustriert. Aber nach einem halben Jahr täglichen Übens von 3 bis 4 Stunden (!), waren meine Eltern (sehr wahrscheinlich auch unsere Nachbarn) nicht böse, dass ich diesen Plan verwarf. Und so habe ich als Amateur weiterhin Musik gemacht und dabei Theologie studiert. Das eine war klasse, das andere brachte ziemliche Krisen mit sich. Als ich schließlich im Kirchendienst war, mochte ich mir abends irgendwann nicht mehr in die Augen schauen. Zu groß waren die Differenzen zwischen der sog. Amtskirche und meinem Verständnis von Seelsorge.
  • Nach 2 Jahren habe ich -ohne einen Plan B zu haben- gekündigt. War schwierig, aber -wieder mal- gut so. Das Zweitstudium sollte mich kirchenunabhängig machen. So bin ich in der Erziehungswissenschaft, in der Erwachsenenbildung gelandet. Eine Coachingausbildung habe ich schon während des Studiums begonnen. Das Bildungsmanagement hat mich schließlich über viele weitere Teiletappen und Kinderpausen in die Personalentwicklung gebracht. Klasse, da wollte ich immer hin. Angekommen? Pustekuchen! Der vermeintliche Traumjob hat mich nicht wirklich froh gemacht und so wurde es wohl nochmal Zeit in ein unbekanntes Land aufzubrechen. Seit 2014 gibt es nun SANIBONA Coaching&Training. Thematisch geht es in der Arbeit um alle Themen rund um Stress und
  • Alltagsbelastung. Diese Themen berühren aber noch sehr viele weiteren Themen wie: Selbstorganisation, Teamentwicklung, Führungskompetenz, Kommunikation, Selbstmanagement, Werteorientierung, Unternehmenskultur, ja, letztendlich werden nicht selten in den Trainings- und Coachingprozessen irgendwann existentielle Sinnfragen thematisiert, immer häufiger auch in den Unternehmen. Das gefällt mir. Meine Kunden sind KMUs, Führungskräfte und auch Privatpersonen. Ich gehe in die Unternehmen rein, biete Inhouseschulungen oder/und Mitarbeiterberatungskonzepte (sog. Employee Assistance Programms) und/oder gezielte Coachings an. In meine Praxis kommen die Menschen oft aus eigenem Antrieb oder von der Firma unterstützt. Hin und wieder veranstalte ich auch in eigener Regie Seminare. Egal ob selbst organisiert oder für eine Firma: Meine Arbeitsweise unterscheidet mich. Ich arbeite am liebsten erlebnisorientiert. Das bedeutet, dass die Trainings beispielsweise während einer Wanderung oder einer Planwagenfahrt stattfinden. Oder die Führungskräfteschulung auf der Eselsweide mit den eigenwilligen Vierbeinern oder oder oder.  Zurzeit experimentiere ich damit, diese erlebnisorientierte Methode auch in den digitalen Rahmen zu transportieren. Das ist eine ganz schöne Herausforderung. Aber das ist die Selbständigkeit als Ganzes ohnehin. Manchmal finde ich es schwierig, für alles, alles selbst zuständig zu sein und ganz alleine den Kopf hinhalten zu müssen. Aber mein Kompetenzspektrum auf diese Weise zu entfalten und meiner Kundschaft auf so vielen Ebenen zur Problemlösung, Entspannung, Leistungsverbesserung, Zufriedenheit, Selbstsicherheit, Authentizität, Teamentwicklung etc. … zu verhelfen: Das ist diesen Preis mehr als wert. Gestern hat eine Kundin angerufen: „Frau Woll, wir brauchen Sie, wenn uns jemand helfen kann, dann Sie!“ Wow. Danke.

Meine bisherige Erfahrung mit PROF³I

  • PROF³I bietet sehr viele, sehr unterschiedliche, allesamt interessante Veranstaltungen an. Einige habe ich als Teilnehmerin besucht. Einmal durfte ich selbst eine gestalten: „Stark in die Zukunft!“, ist das Motto von SANIBONA und war auch das Workshop-Thema am Jahresende 2019. Wir wussten noch nicht, was uns das Jahr 2020 bescheren würde, aber dass wir gestärkt in den Jahreswechsel gehen wollen, war wichtig ….. und richtig.
  • Ich bin dankbar für lebendige Netzwerke, wie PROF³I eines ist. Ich bin auch dankbar, dass sich mein Weg unter den Füßen geformt hat. Ich bin gespannt, wohin er mich führt. Der dänische Philosoph und Theologe Søren Kierkegaard hat das so (ähnlich) formuliert: Man muss das Leben vorwärts leben, verstehen kann man es aber nur rückwärts.
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