Nicole Tomberg

Ich bin zwar in Hannover geboren, wurde aber praktisch direkt nach der Geburt nach Krefeld verfrachtet. Seit 2000 wohnte ich dann in der Region Bingen, bis ich mich 2013 endlich entschloss, ins wunderschöne Mainz zu ziehen. Meine Mutter ist leider gestorben, als ich 20 war. Umso wichtiger ist für mich mein Vater, der noch in Krefeld wohnt.

Ich habe ein super Abitur gemacht. Schon damals war ich sprachbegeistert und Englisch war mein Hauptfach.

Ich gehe sehr gerne Mountainbiken und bin ein Bücherwurm. In meinem amerikanischen Buchclub lesen und diskutieren wir jeden Monat ein spannendes Buch, und Bücherregale sind meine liebsten Möbelstücke.

Ich möchte immer mein Bestes geben.

Nach einer Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin Englisch/Französisch war mir klar, dass ich aufgrund meiner privaten Orientierung Richtung England und meinen vielen englischsprachigen Freunden und später Partnern im Export auf jeden Fall mit der Sprache Englisch arbeiten wollte. Im Jahr 2006 wurde mir die Arbeit als Sachbearbeiterin letztendlich zu langweilig und ich wollte endlich meinen langgehegten Traum wahr werden lassen, anderen Leuten Englisch beizubringen. Das Lehren hatte ich schon vor dem Abitur beim Nachhilfegeben und später mit den Azubis geübt, die ich immer eingearbeitet habe. Selbstverständliche bilde ich mich seitdem auch laufend didaktisch, auch gerne in Großbritannien, fort.

Derzeitige berufliche Tätigkeit/Orientierung. Seit 2006 leite ich mein eigenes kleines Unternehmen, die Sprachschule Rhine Valley Institute. Wobei hier nicht wie bei anderen Sprachschulen der Schwerpunkt in der Beschäftigung günstiger anderer Lehrer liegt. Vielmehr schult hier die Chefin selbst. Nur ab und zu vergebe ich einen Auftrag an einen anderen Trainer, wenn ich selbst zeitlich oder inhaltlich den Unterricht nicht durchführen kann. Ich bin in Mainz und Umgebung tätig und führe Unterricht online auch deutschlandweit durch.

Ich unterstütze Menschen in Unternehmen dabei, auch auf Englisch kompetent zu sein. Was wir allgemein als Business English bezeichnen, also Skills wie Präsentieren, Verhandeln, Diskutieren, kombiniere ich mit Übungen zum freien Sprechen und dem Aufpolieren der Grammatik. Dabei schaue ich mir immer genau an, was der Teilnehmer braucht und was ihm weiterhelfen kann.

In der Nische Englisch für Winzer bin ich deutschlandweit unterwegs, um Menschen in der Weinwirtschaft das entsprechende Fachenglisch zu lehren. Dazu bilde ich mich seit 2000 im Bereich Wein laufend fort.

Meine besondere Stärke ist auf der einen Seite mein Enthusiasmus für das Lehren, für Englisch und für Menschen. Auf der anderen Seite bin ich ein sehr kreativer Kopf und greife auf eine große Methodenvielfalt zurück, was den Unterricht vielseitig und interessant macht. So ist Lernen nachhaltig und bereitet Freude. Spaß beim Lernen ist überhaupt sehr wichtig. Für so manchen ist der Englischunterricht sogar ein Rückzugsort aus dem stressigen Arbeitsalltag.

Ich habe mit meinen Teilnehmern langjährige intensive Beziehungen, natürlich auf professioneller Basis. Es ist sehr schön für mich, viele interessante Menschen kennen zu lernen und etwas in ihrem Leben bewirken zu dürfen. In der Beziehung Teilnehmer Lehrer kommt es auch auf die richtige Chemie an. Sehr selten kann es vorkommen, dass die Chemie einfach nicht stimmt. Dann macht es in meinen Augen keinen Sinn, den Unterricht fortzuführen, da dieser den Teilnehmer nicht weiterbringen wird. Da dies aber beide Parteien spüren, wird die Beziehung dann schnell beendet.

Bei PROF³I habe ich schon einige wunderbare Workshops gemacht, ich erinnere mich an Systemisches Konsensieren, an das Thema Datenschutz und an das Thema Präsentieren, wo ich das große Glück hatte und mich selbst vor der ganzen Gruppe vorstellen durfte. So verrückt es klingt: ich kann einen Workshop von 15 Leuten angstfrei und kompetent leiten. Aber eine Präsentation vor einem Publikum – das macht mir Angst. PROF³I organisiert sinnvolle und hilfreiche Veranstaltungen, die inhaltlich kompetent geleitet werden und auch das Netzwerken fördern.

Dass ich mich in 2006 als freie Englischtrainerin selbständig gemacht habe, war die beste Entscheidung in meinem Leben. Ich bin jeden Tag froh, mit der englischen Sprache und mit Menschen arbeiten zu dürfen – oft fühlt es sich gar nicht wie Arbeit an. Dann weiß ich, dass ich den Unterricht sehr gut vorbereitet habe und die Teilnehmer zufrieden waren. In meiner gesamten Zeit als Trainerin begleiten mich Netzwerk-Events und Fortbildungen, und PROF³I gehört dabei zu den sehr wertvollen.

image_pdfimage_print