Edgar Jung

  

„Das Lernen hat mir vor allem dann richtig Spaß gemacht, als ich angefangen habe zu arbeiten. Ich habe stets versucht, etwas Neues zu lernen und mich weiterzubilden. Ich versuche auch heute noch weiterhin, jedes Jahr eine weitere Sache zu lernen: denn Stillstand ist für mich Rückschritt. Ich hatte auch überlegt, noch Psychologie zu studieren.

Was mich auch auszeichnet ist die Sensibilität und die Empathie. Worauf es auch beim Coaching ankommt, ist das Zuhören. Auch mal auszuhalten nichts zu sagen und nichts zu fragen. Zu spüren, dass es einem nicht gut geht und dort abzuholen, wo man steht. Mir macht es auch enorm Spaß, eine Atmosphäre zu schaffen. Den Rahmen zu schaffen, damit man sich wohlfühlt.“

„Ich habe den Menschen in meinem Umfeld immer viel beigebracht. Sie kamen zu mir, wenn sie Probleme hatten – ich war ihre Anlaufstelle, ihr „Fels in der Brandung“. Leute anleiten, führen, trainieren; das war schon immer mein Ding. Ich habe weniger für mich, aber viel für andere Menschen getan. Damit ging es mir immer gut. Das ist auch heute noch so – das ist mein Leben. So ein kleines Helfersyndrom habe ich schon. Aber der Erfolg muss stimmen.

Ehrenamtlich bin ich auch tätig. Es ist ein neuer Verein eingetragen worden: die Interessensgemeinschaft Historische Mainzer Altstadt, kurz IHMA. Das ist ein Gewerbeverein, der sich um die Interessen der Altstadt Gewerbetreibenden kümmert. Dort bin ich 1. Stellvertreter der Vorsitzenden. Ich mache außerdem viel Sport – gehe ins Fitnessstudio und viel Wandern, sowie Joggen. Früher habe ich Fußball und Tischtennis gespielt, als Ausgleich. Das konnte ich später aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausführen. Mit 24 hatte ich auch schon Familie, bin seit über 32 Jahren verheiratet, habe 2 erwachsene Söhne und stolzer Großvater einer Enkeltochter.“

„Ich habe Betriebswirtschaft studiert, bin also Diplom-Betriebswirt. Anfang 1986 – das Jahr der großen Ereignisse in meinem Leben – begann meine berufliche Karriere in einem mittelständischen Unternehmen. Ich wurde angestellt als Leiter der Finanzabteilung. Ich war quasi die rechte Hand vom Geschäftsführer. Dann kam ich nach 20 Jahren im Jahre 2006 – nach der gesamtwirtschaftlichen rezessiven Phase – an einen Punkt, an dem ich überlegt habe: „Machst du jetzt hier weiter? Oder machst du etwas Neues?“. Da war mir dann klar, dass es Zeit wurde parallel etwas Neues anzufangen, um dann im Ruhestand nicht komplett runterzufallen.

Wie bin ich auf’s Coaching gekommen? Das war auch im Jahre 2006 in dem ich als Einzelprokurist die kaufmännische Leitung und Personalleitung seit 2002 inne hatte. Zu der Zeit fragte mich ein externer Berater: „Haben sie schon mal was von Business Coaching gehört?“ Damals kannte ich das nicht. Er hat es mir dann erklärt; daraufhin habe ich mich mit einem Business Coach getroffen. Mein klares Ziel war: Geschäftsführer werden. Das hat das Coaching auch bewirkt – nach einem halben Jahr bereits. Diese Erfahrung hat mir so gut gefallen, dass ich mir Gedanken darüber gemacht habe, wie auch wir unsere Führungskräfte entwickeln und unterstützen können. Das war die Initialzündung bei mir.“

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