Caren Klinke-Grallert

  “In der Oberstufe entwickelte sich die Idee in Frankreich Medizin zu studieren. Ich war öfter und auch lange in Frankreich und habe dort viele Freunde kennengelernt, die Medizin studiert haben. Verbunden mit der Leidenschaft zur französischen Sprache habe ich mich entschlossen am Institut Français zu bewerben, um einen Medizinstudienplatz in Frankreich zu erhalten. Der Aufnahmetest war schwer und ich war gar nicht drauf vorbereitet eine Zusage zu erhalten.. Zudem merkte ich, dass mir menschliche Schicksale näher gehen, als wirtschaftliche und mein Entschluss den Studienplatz anzutreten bekam erste Risse. Da ich parallel eine Zusage für einen Studienplatz der Betriebswirtschaftslehre in Köln erhielt, musste ich mich entscheiden.

Ich wollte gerne etwas für und mit Menschen tun. Mir wurde klar, dass ich Menschen auch in wirtschaftlicher Hinsicht unterstützen kann. Deshalb entschied ich mich für die Betriebswirtschaftslehre…  Und das bereue ich nicht.

Heute mache ich Unternehmensberatungen und bin mit Herz und Seele dabei. Das erfüllt mich.”

“Ich glaube, ich fände es schrecklich, wenn ich jeden Tag das gleiche machen müsste.  Ich habe mich immer schon für mehrere Sachen gleichzeitig interessiert und so habe ich mich viel engagiert. Groß geschrieben wird bei mir immer das Ehrenamt: Im Kindergarten, in der Grundschule und in der weiterführenden Schule war ich Elternsprecherin, ich war im Kinderausschuss der Gemeinde und war Vorstandsprecherin der Wirtschaftsjunioren Rheinhessen. Heute bin ich im Ehrenamt beim Mainzer Unternehmerinnen Treff engagiert.

Langeweile kenne ich nicht. Manchmal genieße ich es die Zeit zu finden, mich mit einem guten Buch auf das Sofa zu legen aber das kommt selten vor. Das Gefühl nicht zu wissen, was ich machen soll, kenne ich nicht. Am meisten Spaß macht es mir mit anderen Leuten zusammen Probleme zu lösen, Herausforderungen anzugehen und zu sagen: Das ist das Problem, wie können wir das beheben? Ich denke gerne in Lösungen! So begeistert es mich  immer wieder neue Ideen und Wege auszuprobieren, auch wenn man mal scheitert!

Stillstand ist Rückschritt! Meine Familie begeistert diese Einstellung nicht immer.”

“Sport, das ist für mich Erholung! Ich muss zugeben, einen richtigen Zugang zum Sport bekam ich erst mit 40. Mindestens zwei bis dreimal die Woche mache ich Spinning. Das hat mich derart mitgerissen und fasziniert, sodass ich Spinning-Trainerin geworden bin.

Mit dem Hund gehe ich täglich gerne spazieren. Das entschleunigt.. Während der Spaziergänge kommen mir neue Ideen, gleichzeitig kann ich den Kopf frei bekommen. Das ist für mich Entspannung und neues Kraftschöpfen. Zwei Mal die Woche ergänze ich mein Fitnessprogramm um Yoga, um die alten Knochen beweglich zu halten…

Was ich schon immer mal machen wollte, ist im Chor singen. Das würde mir echt Spaß machen, da ich sehr gerne singe. Definitiv etwas, was noch auf meiner Liste der unerledigten Dinge steht.

Ich kann nur empfehlen, das zu machen, was einem Spaß macht, denn das macht man gut. Ich glaube ich bin eine „Macherin“.”

Caren Klinke-Grallert: https://www.ckgconsulting.de

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